Geplante Erweiterung des RVV nach Neufahrn stärkt die Gäubodenbahn

Kreisvorstand

Laufende Verhandlungen zur Erweiterung in den Landkreis Straubing-Bogen bekommen neuen Schwung

Straubing/Neufahrn: Am Mittwoch dieser Woche informierten die Pfeffenhausener Abgeordnete Ruth Müller zusammen mit 1. Bürgermeister Peter Forstner und SPD-Ortsvorsitzender Axel Stiegler aus Neufahrn den Straubing-Bogener SPD-Kreisvorsitzenden Martin Kreutz und Rainer Pasta, Mitglied im AK ÖPNV der LandkreisSPD über die ins Gespräch gebrachte Erweiterung des Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV) am Bahnhof Neufahrn.

Vor wenigen Tagen traf sich eine hochkarätig besetzte Gruppe im Neufahrner Rathaus zu einem ersten Gespräch über die Möglichkeiten zur Ausweitung des Regensburger Verkehrsverbunds RVV bis Neufahrn“, berichtete die Abgeordnete Ruth Müller, die u.a. den Bundestagsabgeordneter Martin Burkert, langjähriger Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, dazu eingeladen hatte. An dem Gespräch nahmen, neben Vertretern des Landkreises und der Gemeinde Neufahrn, auch der Geschäftsführer der Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV), Kai Müller-Eberstein teil.

Müller-Eberstein zeigte sich erfreut über die Anfrage und versicherte, dass der RVV sehr an einer Ausdehnung Richtung Landshut interessiert sei, konnte Bürgermeister Peter Forstner berichten. Der RVV hat gute Erfahrungen mit der Erweiterung Richtung Norden in den Raum Schwandorf gemacht und verhandelt gerade die Ausdehnung Richtung Straubing. „Hier ergeben sich mit dem Umsteigebahnhof Neufahrn ganz neue Optionen für die Gäubodenbahn“, so Axel Stiegler.

Die Landkreis SPD unterstützt die Idee, den RVV in den Landkreis Straubing-Bogen auszudehnen, so Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Martin Kreutz. Man könne zwar auch jetzt schon mit dem Zug günstig von Straubing nach Regensburg fahren, aber das RVV-Ticket würde die Benutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Regensburg beinhalten und das Semesterticket den Studierenden eine einmalige Gelegenheit bieten, heimatnah zu wohnen und preisgünstig nach Regensburg zu fahren. Auch für Pendler ergibt sich mit em Jobticket Plus des RVV ein weitere Möglichkeit auf das Auto verzichten. Der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe. Im Interesse aller Bürger sollen natürlich auch alle ein- und ausbrechenden Buslinien zwischen dem Landkreis Straubing-Bogen und Regensburg integriert werden. Dies ist wichtig für die Schüler des Burkhart-Gymnasiums Mallersdorf aus der Oberpfalz. Mit der Einbindung der Gäubodenbahn über den Umsteigebahnhof Neufahrn käme dies auch den Bürgerinnen und Bürgern im Labertal zu Gute, so Rainer Pasta, der mit dem AK ÖPNV sich innerhalb der LandkreisSPD vor allem mit der Zukunft des ÖPNV im Landkreis befasst. „Das geplante Sozial- und Senioren-Ticket des RVV wird nun zur Chance für all unsere Gemeindebürger im Landkreis.

Der RVV habe angeboten, die neue Konstellation mit der Gäubodenbahn und Neufahrn zu prüfen, sowie eine Kostenschätzung zu erstellen, damit bei einem weiteren Gespräch über handfeste Fakten geredet werden könne, so Ruth Müller, die sich überzeugt zeigte, dass eine Lösung gefunden werden könne. „Unser großes Ziel muss es sein, Pendler und Reisende von der Straße auf die Schiene zu bekommen. Neufahrn spielt dabei als Umsteigebahnhof zwischen drei Landkreisen eine zentrale Rolle um den ÖPNV im ländlichen Raum attraktiver zu machen“, fasste Müller zusammen.

 

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